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Vorsitzender der UN-Klimakonferenz: Beratungen in Glasgow "letzte Hoffnung"

Copyright POOL/AFP/Archiv ANNEGRET HILSE

Der Vorsitzende der nächsten UN-Klimakonferenz sieht in den Verhandlungen im November in Glasgow die letzte Chance, eine katastrophale Erderwärmung zu verhindern. Das Treffen in Glasgow sei „unsere letzte Hoffnung“, die Erderwärmung auf ein beherrschbares Maß von 1,5 Grad im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter zu begrenzen, sagte der britische Abgeordnete und Konferenzvorsitzende Alok Sharma laut Vorabauszügen einer für Freitag geplanten Rede.

„Ich habe Vertrauen, dass die Führer der Welt die Gelegenheit ergreifen werden“, heißt es in den Redeauszügen. Die UN-Klimakonferenz mit Delegationen von 196 Staaten sowie Wirtschaftsvertretern und Klimaexperten sei „unsere beste Chance, eine hellere Zukunft zu schaffen. Eine Zukunft mit grünen Jobs und sauberer Luft.“

In seiner Rede legt Sharma einen Schwerpunkt auf den Kohleausstieg in aller Welt. „Die Tage von Kohle als billigster Energieform liegen in der Vergangenheit“, heißt in den vorab veröffentlichten Auszügen seiner Rede. Die Kohle-Industrie sei eine „alte Technologie“ und werde „in Rauch aufgehen“. Die UN-Klimakonferenz in Glasgow sollten alle zum Anlass nehmen, sich von dem klimaschädlichen Energieträger Kohle zu verabschieden.

Ursprünglich sollte die Klimakonferenz bereits im November 2020 stattfinden. Wegen der Corona-Pandemie wurde sie aber um ein Jahr verschoben. Forderungen, die Verhandlungen als virtuelle Veranstaltung zu organisieren, weist die britische Regierung zurück.

Quelle: AFP

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