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Ulmer gewinnen nach Offensivfeuerwerk

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Mit viel Bewegung, Aggressivität und starken individuellen Leistungen von Cristiano Felicio (20 Punkte) und Sindarius Thornwell (23 Punkte) fahren die Ulmer wettbewerbsübergreifend ihren vierten Sieg in Folge ein. Im Kader der Gegner stand auch ein Spieler mit Ulmer Vergangenheit im Aufgebot: Guard Calvin Harris Jr. hat bereits an der Donau gespielt (2014/15), verlor dieses Mal aber gegen seinen Ex-Verein.

Gegen die Gäste aus Frankreich gelang den Ulmern ein Start nach Maß: Mit schnellen Passkombinationen in der gegnerischen Zone erspielte sich das Team von Headcoach Jaka Lakovic eine 5:2-Führung (2. Spielminute). Auffällig in den ersten Momenten: Die Defensive stand enorm stabil. Die Franzosen ließen aus dem Feld viele Chancen liegen, der zuletzt überragende Thomas Klepeisz traf dagegen trocken aus der Ecke und erhöhte auf 16:9. Der Ball wurde schnell laufen gelassen – mit effizientem Abschluss als Folge. Die Ulmer Truppe verschaffte sich durch viel Bewegung und erfolgreiche Transition-Plays ordentlich Luft und gab den Ton in der ratiopharm arena an. Ins zweite Viertel startete die Mannschaft mit einem komfortablen 12-Punkte-Vorsprung (28:16). Das Momentum lag nach der Unterbrechung aber plötzlich auf Seiten der Gäste, die jetzt ähnlich wie Ulm im ersten Viertel gut verteidigten. Dann gab’s was für das Auge: Christon schickte Center Felicio zum Alley-Oop Dunk in die Luft – die beiden Ulmer stellten auf 33:25 (14.). Wieder erholt vom kurzen Vorstoß von Bourg en Bresse riss Ulm die Partie an sich und überzeugte offensiv in allen Belangen. Vor allem die Dreierwürfe wurden reichlich versenkt – mit 50:36 ging es in die Halbzeitpause.

Die zweite Hälfte verlief für beide Teams zunächst durchwachsen, es fehlte an Konsequenz am Ring. In einer zerfahrenen Phase des Spiels verkürzten die Gäste dank hohem Pressing (55:47, 25.). Bourg en Bresse zwang das Team von Jaka Lakovic zu Ballverlusten – Klepeisz hielt sein Team mit zwei Dreiern in Folge aber weiterhin deutlich vorne (64:50). Richtig Blut geleckt hatte jetzt auch Thornwell, der schon vor dem Ende des dritten Viertels 22 Zähler zusteuern konnte. Ulm ließ nicht nach, zog das Offensiv-Programm weiter durch und brachte ein 74:58 ins Schlussviertel. Die Mannschaft drückte auch in den letzten zehn Minuten den Abzug: Die ohnehin schon starke Dreierquote wurde von Fedor Zugic aufpoliert. Bourg en Bresse gab sich zwar nicht auf, verkürzte zwischenzeitlich auf elf Punkte (85:74, 36.), konnte aber nicht mehr viel entgegensetzen. Das Team in Orange hielt die Führung bis zum Ende des Spiels und gewann nach einer überragenden Offensivleistung mit 96:86.

Headcoach Jaka Lakovic: „In erster Linie möchte ich meinen Spielern gratulieren, weil es nach einem schwierigen Spiel am Sonntag gegen Hamburg nicht einfach war sich innerhalb von 48 Stunden zu erholen. Die Mannschaft hat eine hohe Intensität gezeigt, aber das Pressing von Bourg en Bresse hat es am Ende noch einmal interessant gemacht. Ich glaube unser Team hat den Sieg verdient und ich bin sehr glücklich darüber.

Top-Performer
Bei ratiopharm ulm überzeugten vor allem Sindarius Thornwell (23 Punkte, 5 Rebounds), Cristiano Felicio (20 Punkte, 10 Rebounds) und Semaj Christon (13 Punkte, 10 Assists). Bourg en Bresse punktete individuell mit Rasheed Sulaimon (24 Punkte, 3 Assists), Calvin Harris Jr. (24 Punkte) und Pierre Pelos (12 Punkte, 5 Rebounds).

Save the date!
In der easyCredit BBL geht es für ratiopharm am Samstagabend weiter: Zum 11. Spieltag fahren die Ulmer zu den EWE Baskets Oldenburg. Tip-Off ist um 18 Uhr.

Quelle: Ratiopharm Ulm

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