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United Airlines erlebt Umsatzeinbruch von fast 80 Prozent

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Die US-Fluggesellschaft United Airlines hat in den vergangenen drei Monaten einen dramatischen Einbruch ihrer Geschäfte erlebt. Zwischen Juli und September fuhr das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,8 Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) ein, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Quartalsbilanz hervorgeht. Der Umsatz lag bei 2,5 Milliarden Dollar und damit 78 Prozent niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Gleichwohl zeigte sich United Airlines optimistisch. Zwar würden die negativen Auswirkungen der Pandemie „kurzfristig“ fortdauern, erklärte das Unternehmen. Doch konzentrierte United sich darauf, sich auf eine „starke Erholung“ der Geschäfte vorzubereiten, die es auch erlauben werde, die entlassenen Beschäftigten wieder einzustellen. 

Die Fluggesellschaft hat nach eigenen Angaben nicht nur ihre Kosten reduziert, sondern auch ihre Liquiditätsreserven aufgestockt. 22 Milliarden Dollar kamen demnach durch die Ausgabe von Schuldentiteln und Aktien sowie durch staatliche Unterstützungsprogramme zusammen.

Das Unternehmen teilte mit, es sehe bereits einige Verbesserungen im Reisebetrieb. United nahm nach eigenen Angaben die regelmäßigen Flüge auf 146 Strecken innerhalb der USA wieder auf. Auch 78 internationale Verbindungen wurden wieder aufgenommen oder komplett neu gestartet.

Anfang Oktober hatte United Airlines angekündigt, mit dem Abbau von 13.432 Stellen zu beginnen. Auch der Konkurrent American Airlines kündigte den Beginn des Abbaus von 19.000 Jobs an. Die Fluggesellschaften zogen damit die Konsequenz daraus, dass neue US-Staatshilfen für die durch die Corona-Krise schwer gebeutelte Branche weiterhin ausstehen. 

Im Kongress in Washington können sich die Republikaner von US-Präsident Donald Trump und die oppositionellen Demokraten seit Monaten nicht auf ein neues Konjunkturpaket inklusive Hilfen für die Luftfahrtbranche einigen. 

Die Corona-Pandemie hat die Luftfahrtbranche weltweit hart getroffen. Die Zahl der Fluggäste ist massiv eingebrochen, zahlreiche Maschinen bleiben am Boden.

© Agence France-Presse




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