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Tourismusbeauftragter verteidigt Einstufung Spanien als Corona-Risikogebiet

Copyright AFP/Archiv Pau BARRENA

Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), wertet die Einstufung von Spanien als Corona-Risikogebiet auch als Sicherheitsmaßnahme für den gesamten Reiseverkehr. „Mir scheint das eine angemessene Maßnahme, damit Reisen weiterhin sicher bleibt“, sagte Bareiß der „Augsburger Allgemeinen“ vom Samstag. Die Bestimmungen der Einreiseverordnung dienten auch dazu, Menschen in der Pandemie das Reisen zu ermöglichen. 

Praktisch bedeute die Einstufung als Risikogebiet derzeit lediglich, dass ein Test notwendig sei, um nicht in Quarantäne zu müssen, hob Bareiß hervor. Er lehnte zugleich Aufrufe ab, bestimmte Urlaubsländer zu meiden: „Wiederkehrende Panikmache zulasten der Reisenden und der Branche, sobald die Zahlen steigen, ist nicht angebracht.“ 

Die Menschen könnten unter den gegebenen Bedingungen entscheiden, „wie und wo sie ihren Urlaub verbringen“, sagte der Tourismusbeauftragte. „Vieles ist möglich und ich bin überzeugt, dass die Menschen diesen Sommer Erholung finden.“ Wichtig seien einheitliche Regelungen in Europa. „Wir sollten gemeinsam Vertrauen schaffen und auf gute Test- und Hygienekonzepte setzen“, forderte Bareiß. 

Ganz Spanien gilt ab Sonntag wegen steigender Corona-Zahlen als Risikogebiet, wie das Robert-Koch-Institut am Freitag mitteilte. Rückkehrer aus Risikogebieten müssen die digitale Einreiseanmeldung vornehmen. Zudem bringt die Einstufung als Risikogebiet zwar grundsätzlich eine Quarantänepflicht mit sich. Diese kann aber durch ein negatives Testergebnis, beziehungsweise einen Genesenen- oder Impfnachweis vermieden werden. Für Flugreisende gilt eine Testpflicht unabhängig von der Einstufung als Risikogebiet – also bereits jetzt auch für Flugreisende aus Spanien.

Quelle: AFP

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