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Tatverdächtiger nach mehreren Sprengstoffexplosionen in Leipzig festgenommen

Copyright AFP/Archiv Ina FASSBENDER

Nach einer Serie von Sprengstoffexplosionen in Leipzig hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 33-Jährige stehe im dringenden Verdacht, mehrere Sprengvorrichtungen im Stadtgebiet deponiert zu haben, durch die mehrere Menschen verletzt wurden, wie die Polizei in Leipzig am Donnerstag mitteilte.

Gegen den Mann wurde am Mittwoch Haftbefehl wegen Herbeiführens von Sprengstoffexplosionen in mehreren Fällen, jeweils in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung beziehungsweise versuchter Körperverletzung sowie einen Fall des Vorbereitens eines Explosionsverbrechens erlassen. Der 33-Jährige war am Montag bei einer Verpuffung in seiner Wohnung in einem Leipziger Mehrfamilienhaus verletzt worden. Er kam in ein Krankenhaus.

Bereits im Sommer hatte die Polizei von einer möglichen Serie von Sprengstoffexplosionen berichtet. So detonierte im August eine in einer Pappverpackung versteckte Spreng- und Brandvorrichtung, als ein Spaziergänger danach griff. Er wurde an der rechten Hand und am Unterbauch verletzt. Im selben Monat trat ein Spaziergänger gegen ein auf einem Fußweg liegendes Päckchen, das daraufhin explodierte. Der Mann erlitt oberflächliche Verletzungen an Beinen und Gesicht.

Im Juni wurde versucht, einen Altkleidercontainer zu sprengen. Eine weitere Sprengvorrichtung wurde vor Ort durch Spezialisten der Polizei gesprengt. Bereits Ende Mai war es in einem Einkaufsmarkt im Bereich eines Flaschenpfandautomaten zu einer Explosion gekommen. Der Inhalt einer ins Walzwerk gelangten PET-Flasche hatte die Verpuffung im Automaten verursacht.

Quelle: AFP

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