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Spiegel kündigt “Zukunftspaket” mit Kultur und Sport für Kinder an

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Anne Spiegel

Bundesfamilienministerin Anne Spiegel (Grüne) will wegen der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie ein “Zukunftspaket” für Kinder und Jugendliche schnüren. In der Corona-Krise seien “viel Sport, Kultur, viele Kindergeburtstage und viele Jugendbegegnungen leider ausgefallen”, sagte Spiegel am Donnerstag im Bundestag. “Deshalb werden wir ein neues Zukunftspaket für Bewegung, Kultur und Gesundheit auf den Weg bringen, um Kinder und Jugendliche in dieser schwierigen Phase zu stärken.”

Spiegel bekräftigte zudem ihre Auffassung, dass die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen in der Pandemie besonders berücksichtigt sollten. Es sei wichtig, deren Leben “nicht erneut vorschnell einzuschränken”. Die Ministerin begrüßte in diesem Zusammenhang, dass es eine “große politische Mehrheit” dafür gebe, “zuallerletzt” über Schließungen von Schulen und Kitas sprechen “und nicht zuallererst”.

Spiegel stellte in ihrer Rede ihre Schwerpunkte für ihre Zeit als Ministerin vor. Die geplante Einführung einer Kindergrundsicherung bezeichnete sie als “Kampfansage an Kinderarmut”. Die Kindergrundsicherung werde “der große Wurf werden, um Familien in Deutschland aus der Armut zu holen”. Dies nehme allerdings einige Zeit in Anspruch, weshalb sie in Kürze gemeinsam mit dem Bundessozialministerium einen “Sofortzuschlag” für Kinder auf den Weg bringen werde, “die auf Unterstützung angewiesen sind”.

Als weitere wichtige Projekte nannte die Ministerin unter anderem Reformen des Familienrechts und des Elterngeldes sowie die Streichung des Strafrechtsparagrafen 219a, der das sogenannte Werbeverbot für Abtreibungen festschreibt. Auch den Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen hob Spiegel hervor.

Quelle: AFP

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