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RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz sinkt leicht auf 74,8

Copyright AFP Tobias Schwarz

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist nach mehr als einem Monat erstmals wieder leicht gesunken und liegt nun bei 74,8. Bundesweit wurden binnen 24 Stunden 5750 Neuinfektionen registriert, wie das Robert-Koch-Institut (RKI) am Dienstagmorgen meldete. Die Zahl der Todesfälle in diesem Zeitraum wurde mit 60 angegeben. 

Am Montag lag die Inzidenz bei 75,8, vor einer Woche bei 58. Bislang gilt die Sieben-Tage-Inzidenz – die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche – als der entscheidende Richtwert, an dem sich die Corona-Maßnahmen von Bund und Ländern orientieren. Dies soll sich aber ändern: Die Bundesregierung bereitet derzeit eine Änderung des Infektionsschutzgesetzes vor, derzufolge künftig anstelle des Inzidenzwertes die Auslastung der Krankenhäuser die zentrale Rolle spielen soll. 

Die Gesamtzahl der verzeichneten Corona-Ansteckungen in Deutschland seit Beginn der Pandemie erhöhte sich nach RKI-Angaben auf 3.942.856, die der Todesfälle auf insgesamt 92.200. Die Zahl der Genesenen beträgt laut RKI 3.738.000.

Deutschland befindet sich nach Einschätzung des RKI inzwischen am Beginn der vierten Corona-Welle. Auch jüngere Altersgruppen sind diesmal stark betroffen. 

Quelle: AFP

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