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Philippinen überschreiten Schwelle von einer Million Corona-Infektionen

Copyright AFP/Archiv Patrik STOLLARZ

In den Philippinen hat die Zahl der Corona-Infektionen die Schwelle von einer Million überschritten. Mit fast 9000 Neuinfektionen binnen 24 Stunden, die am Montag verzeichnet wurden, liegt die Gesamtzahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie nach Regierungsangaben nun bei 1.006.428. Insgesamt 16.853 Infizierte starben. Da in den Philippinen immer noch vergleichsweise wenig getestet wird, gehen Experten aber von einer deutlich höheren Dunkelziffer aus.

In der philippinischen Hauptstadt Manila und vier umliegenden Provinzen war Ende März ein Lockdown verhängt worden, um einen Rekordanstieg der Infektionszahlen zu bremsen. Wie aus Daten der unabhängigen Forschungsgruppe OCTA hervorgeht, ging die Zahl der täglichen Neuinfektionen in Manila in der vergangenen Woche um 20 Prozent auf durchschnittlich 3841 zurück. Auch die Zahl der Corona-Patienten in den Krankenhäusern ging zurück.

Gesundheitsstaatssekretär Rosario Vergeire warnte am Montag vor einem Wiederanstieg der Infektionszahlen, sollten die Corona-Maßnahmen zu schnell gelockert werden. Die Beschränkungen müssten aufrechterhalten werden, um dem Gesundheitssystem eine „Atempause“ zu geben, sagte er vor einem Treffen des Corona-Krisenstabs der Regierung.

Quelle: AFP

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