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Mundschutz als Schutz vor Coronavirus?

Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild

Sollen ein MSN oder FFP-Masken getragen werden, sobald man das Haus verlässt? Die Meinungen zu diesem Thema sind von Experten nicht eindeutig. Nach Meinung des Robert Koch-Instituts und der Weltgesundheitsorganisation könne das Tragen einer Maske ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, was im schlimmsten Falle dazu führen kann, dass zentrale Hygienemaßnahmen wie Händewaschen oder Abstandsregeln vernachlässigt werden. Laut RKI gebe es keine hinreichenden Beweise dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, verringert. Laut Michael Ryan, WHO-Nothilfedirektor,gebe es sogar zusätzliche Risiken, wenn Menschen die Masken falsch abnehmen und sich dabei möglicherweise infizieren.

Jedoch: Nicht jeder mit SARS-CoV-2 Infizierte bemerkt das auch. Auch mit keinen oder milden Symptomen sind die Betroffenen jedoch ansteckend. Bei solchen Fällen könnte das Tragen eines Mundschutzes dazu beitragen, das Übertragungsrisiko zu vermindern. Wer öffentliche Räume,wie öffentliche Verkehrsmittel,Supermärkte oder bei der Arbeit, betritt, in denen der Sicherheitsabstand von 1,5 bis 2 Metern nicht eingehalten werden kann, könnte mithilfe von Mundschutz dazu beitragen, die Weiterverbreitung von SARS-CoV-2 einzudämmen. Für die optimale Wirksamkeit ist es wichtig, dass der Mundschutz richtig genutzt, sprich enganliegend getragen wird und bei Durchfeuchtung gewechselt wird.

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