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Mindestens elf Tote und dutzende Vermisste nach Bergwerksunglück in Sibirien

Copyright AFP/Archiv INA FASSBENDER

Bei einem schweren Bergwerksunglück in Sibirien sind mindestens elf Menschen getötet worden, Dutzende weitere wurden noch vermisst. 46 Bergleute seien noch in der Kohlemine nahe der Stadt Belowo eingeschlossen, erklärte der Gouverneur der Region Kemerowo, Sergej Ziwilew, am Donnerstag. „Es besteht kein Kontakt zu ihnen.“ Wegen Explosionsgefahr mussten die Rettungsteams ihre Suche nach den Vermissten unterbrechen, sagte ein Sprecher der Rettungsteams später der Nachrichtenagentur Tass.

Insgesamt befanden sich laut dem Gouverneur zum Zeitpunkt des Unglücks 285 Menschen in der Mine, von denen ein Großteil gerettet werden konnte.

Nach Angaben des russischen Katastrophenschutzministeriums konnten 237 Bergarbeiter gerettet werden. 43 von ihnen würden im Krankenhaus behandelt, darunter vier in lebensbedrohlichem Zustand, erklärte das Ministerium auf dem Kurzbotschaftendienst Telegram. 

Berichten der Ermittler in Kemerowo zufolge hatte sich gegen 08.35 Uhr (Ortszeit; 02.35 MEZ) Rauch in der Mine ausgebreitet. Laut vorläufigen Informationen erlitten mehrere Minenarbeiter eine Rauchvergiftung, fügten sie hinzu.

In der Listwjaschnaja-Mine nahe Belowo war es bereits in der Vergangenheit zu Unglücken gekommen. Bei einer Methan-Explosion im Jahr 2004 starben 13 Menschen. Im Jahr 1981 kamen nach russischen Medienberichten ebenfalls bei einer Explosion fünf Menschen ums Leben.

Quelle: AFP

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