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Maradona darf acht Tage nach Gehirn-OP Krankenhaus verlassen

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Die argentinische Fußball-Legende Diego Maradona darf acht Tage nach einer Gehirn-OP das Krankenhaus verlassen. Maradona habe die Erlaubnis, sagte sein Arzt Leopoldo Luque am Mittwoch beim Verlassen des Olivos-Krankenhauses in einem Vorort von Buenos Aires. „Er wird bald rauskommen“, fügte er hinzu. Kurz zuvor hatte der Arzt im Online-Netzwerk Instagram ein Foto von sich und seinem berühmten Patienten veröffentlicht, auf dem Maradona mit einem Pflaster am Kopf zu sehen ist.

Der 60-jährige Maradona soll sich voraussichtlich in Tigre, 30 Kilometer nördlich von Buenos Aires, weiter von der Operation erholen. In der Nähe wohnt seine Tochter Giannina. 

Sein Anwalt Matias Morla hatte zuvor erklärt, dass sein Mandant „vielleicht die schwierigste Zeit seines Lebens“ durchmache. „Es ist ein Wunder, dass das Blutgerinnsel in seinem Kopf entdeckt wurde“, sagte er.

Der Fußballstar war am Dienstag vergangener Woche in einer Privatklinik in Buenos Aires wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn operiert worden. Er leidet schon seit vielen Jahren unter schweren gesundheitlichen Problemen. So erlitt er bereits zwei Herzinfarkte, erkrankte an Hepatitis und ließ sich wegen schweren Übergewichts einen Magen-Bypass legen. Auch war er mehrfach wegen Drogensucht in Behandlung. Bis heute nimmt er nach Angaben seiner Ärzte regelmäßig Psychopharmaka ein.

© Agence France-Presse




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