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Kosmetik-Absatz in Frankreich bricht wegen Corona ein

Copyright GETTY IMAGES NORTH AMERICA/AFP/Archiv BRUCE BENNETT

Der Absatz von Kosmetika in Frankreich ist im Zuge der Coronavirus-Pandemie eingebrochen: Im ersten Halbjahr wurden 25 Prozent weniger Schönheitsprodukte verkauft, wie eine am Montag veröffentlichte Studie des Branchenverbands Febea ergab. Hygieneartikel wurden wegen der Gesundheitskrise dagegen doppelt so oft nachgefragt. 

Der Verband der Kosmetik-Hersteller Fédération des entreprises de beauté verzeichnete laut der Studie des Instituts Astèrès unter dem Strich im ersten Halbjahr ein Umsatzminus von zehn Prozent. Die Exporte der französischen Schönheitsbranche brachen demnach ebenfalls ein, der Rückgang betrug 14 Prozent. 

Für das Gesamtjahr rechnet das Institut mit einem Absatzrückgang um fünf Prozent. Damit wäre die Kosmetikindustrie weniger stark von der Pandemie getroffen als andere Branchen. Die französische Regierung rechnet für 2020 mit einem Rückgang des Bruttoinlandprodukts um zehn Prozent.

© Agence France-Presse

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