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Grüne in Baden-Württemberg können sich zunächst nicht auf Koalitionspartner einigen

Copyright POOL/AFP/Archiv Marijan Murat

Nach ihren Sondierungsgesprächen zur Regierungsbildung in Baden-Württemberg haben die Grünen ihre für Donnerstag angekündigte Entscheidung über die Partner zur Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen zunächst vertagt. „Die heutige Beratung hat gezeigt, dass der Landesvorstand für diese wichtige Entscheidung mehr Zeit benötigt“, erklärten die Parteichefs Sandra Detzer und Oliver Hildenbrand in Stuttgart. Nach Informationen aus Parteikreisen würde Ministerpräsident Winfried Kretschmann in seiner letzten Amtszeit lieber mit der CDU weiter regieren, während sich starke Stimmen im Parteivorstand für ein Ampelbündnis aussprechen.

Bei der Landtagswahl am 14. März wurden die Grünen mit Ministerpräsident Kretschmann die stärkste Kraft im Land. Sie landeten  mit 32,6 Prozent deutlich vor der CDU mit 24,1 Prozent. Rechnerisch wäre es nun entweder möglich, die grün-schwarze Koalition fortzusetzen oder eine Ampelkoalition aus Grünen, SPD und FDP zu bilden. Nach den Sondierungsgesprächen der vergangenen Woche erwiesen sich beide Optionen als möglich.

Eigentlich wollte die Partei am Donnerstagnachmittag mit den zukünftigen Koalitionspartnern in Stuttgart für weitere Gespräche zusammenkommen. Dieses Treffen und ein anschließendes Pressestatement wurden auf unbestimmte Zeit verschoben. Der Landesvorstand habe sich „darauf geeinigt, die Beratung zeitnah weiterzuführen“, erklärten Detzer und Hildenbrand. Die Entscheidung erfordere „ein gründliches und sorgfältiges Abwägen“.

Quelle: AFP

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