in

Geplante Mondlandung der Nasa verzögert sich um mindestens ein Jahr

Copyright AFP/Archiv Olivier DOULIERY

Die ursprünglich für 2024 anvisierte Rückkehr von US-Astronauten zum Mond verzögert sich um mindestens ein Jahr. Die Mondlandung im Zuge der Artemis-Mission werde „nicht vor 2025“ erfolgen, sagte der Chef der US-Weltraumagentur Nasa, Bill Nelson, am Dienstag. Als einen Grund für die Verzögerung nannte Nelson den Rechtsstreit mit dem privaten Raumfahrtunternehmen Blue Origin von Amazon-Gründer Jeff Bezos.

Blue Origin hatte gegen einen Nasa-Auftrag für den Bau einer Mondlandefähre an den Rivalen SpaceX von Tesla-Gründer Elon Musk geklagt. Die Klage wurde schließlich vergangene Woche von einem Bundesgericht zurückgewiesen. „Wir haben fast sieben Monate mit Rechtsstreitigkeiten verloren“, sagte Nelson. „Das hat wahrscheinlich die erste Landung von Menschen (auf dem Mond seit 1972) auf nicht vor 2025 verschoben.“

Der frühere US-Präsident Donald Trump hatte das Ziel einer Rückkehr von US-Astronauten zum Mond im Jahr 2024 ausgerufen. Das Artemis-Programm verzögerte sich in der Folge aber immer wieder.

Mit der Mission Artemis 1 soll nach den derzeitigen Plänen im Februar ein Raumschiff als Testflug zum Mond starten. Mit Artemis 2 sollen dann 2024 Astronauten den Mond umrunden, bevor Astronauten mit Artemis 3 auf dem Erdtrabanten landen sollen. Zuletzt waren Astronauten im Jahr 1972 mit der Mission Apollo 17 auf dem Mond gelandet.

Quelle: AFP

Tausende Migranten sitzen im Grenzgebiet zwischen Belarus und Polen fest

Maas droht Belarus in Flüchtlingsstreit mit weiteren Sanktionen