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Französische Fischer kündigen Blockade von Güterverkehr durch den Eurotunnel an

Französische Fischer vor Jersey
Copyright AFP Christof STACHE

Der britisch-französische Streit um Fischereilizenzen kocht wieder hoch. Der französische Fischereiverband kündigte für Freitag eine Blockade des Güterverkehrs durch den Eurotunnel nach Großbritannien an. Zudem sei geplant, Fähren am Anlegen in den französischen Häfen am Ärmelkanal zu hindern. Das sei ein „Warnschuss“, erklärte der Verband am Donnerstag. 

Die Fischer wollen „für einige Stunden“ das Frachtterminal des Eurotunnels auf französischer Seite blockieren. Fähren, die in die Häfen Saint-Malo, Ouistreham und Calais einlaufen wollen, würden ebenfalls gestoppt. Der Verbandsvorsitzende Gérard Romiti sagte: „Wir wollen keine Almosen, wir wollen einfach unsere Lizenzen.“ 

Die britische Regierung reagierte „enttäuscht“ auf die „Drohungen“. Ein Sprecher von Premierminister Boris Johnson rief Frankreich auf, „dafür zu sorgen, dass es keine illegalen Aktionen gibt und dass der Handel nicht beeinträchtigt wird“.

In dem Konflikt geht es um ständige Lizenzen für französische Fischerboote. Nach dem Brexit-Abkommen dürfen französische Fischer in britischen Gewässern weiter ihrer Arbeit nachgehen, wenn sie vorher schon dort gefischt haben. Frankreich und Großbritannien sind sich jedoch nicht darüber einig, wie dies nachzuweisen ist. Es geht um 150 bis 200 Lizenzen.

Quelle: AFP

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