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Festnahme eines Verdächtigen in Frankfurt nach Anschlagsdrohungen

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Ermittler in Frankfurt am Main haben einen 53-jährigen Mann festgenommen, der mit einem Anschlag gedroht haben soll. Nach Drohschreiben an hessische Behörden nahmen Einsatzkräfte den Verdächtigen vergangene Woche fest, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilten. Er soll in den Schreiben ein Attentat für diesen Dienstag angekündigt haben. Bei der Durchsuchung seines Grundstücks fanden die Ermittler zahlreiche Waffen.

Seit Längerem habe der Mann regelmäßig handschriftliche Briefe mit „wirren“ und „unverständlichen Inhalten“ an hessische Behörden und Gerichte verschickt. Darin habe er sich über angebliche Ungerechtigkeiten beschwert. Die verwendeten Begriffe ließen laut Ermittlern auf eine „geistige Verwirrtheit“ und eine Nähe zur Reichsbürgerszene schließen. Ob der 53-Jährige tatsächlich zur Szene gehört, sei jedoch unklar.

Am Montag vergangener Woche habe der 53-Jährige mehrere Schreiben gleichen Inhalts an verschiedene Behörden verschickt, in denen er einen nicht näher beschriebenen Anschlag für den 20. Juli angekündigt haben soll. Durch Ermittlungen der Polizei und Staatsanwaltschaft konnte der Mann aufgespürt werden. Er wurde am vergangenen Donnerstag festgenommen und sitzt seit Freitag in Untersuchungshaft. Die Behörden werfen ihm die Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat vor.

Auf einem Gartengrundstück des 53-Jährigen im Norden Frankfurts fanden die Ermittler am Freitag bei einer Razzia zahlreiche Waffen sowie Dolche und Schwerter. Darüber hinaus wurden weitere Gegenstände beschlagnahmt, die für die Begehung eines Anschlags geeignet seien.

Quelle: AFP

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