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Bundesbürger bevorzugten im Sommer 2020 Campingplätze im eigenen Mobil

Campingurlaub
Copyright AFP/Archiv Oli SCARFF

Angesichts der Reisebeschränkungen in der Corona-Krise schwenken die Menschen zunehmend auf Urlaub auf Campingplätzen und im eigenen Wohnmobil um. Wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch mitteilte, stieg die Zahl dieser Übernachtungen inländischer Gäste im Sommerhalbjahr 2020 um 15 Prozent verglichen mit dem Vorjahreszeitraum auf rund 31 Millionen. Das Sommerhalbjahr geht von Mai bis Oktober.

Auch Vermieter von Ferienwohnungen profitierten im Sommer von den Corona-Restriktionen: Hier gab es den Statistikern zufolge 2020 ein Plus von 4,7 Prozent bei den inländischen Gästen, insgesamt waren es 33,3 Millionen Übernachtungen. 

Hotels, Gasthöfe und Pensionen verzeichneten hingegen einen Einbruch von 30,7 Prozent, bei ausländischen Gästen gar von fast 72 Prozent. Die Zahl der Übernachtungen ausländischer Gäste auf Campingplätzen ging wegen der Reisebeschränkungen um 49,8 Prozent zurück. 

Über das gesamte Jahr betrachtet ging die Zahl der Übernachtungen in allen Beherbergungsbetrieben um 39 Prozent zurück. Bei den Campingplätzen betrug das Minus fünf Prozent, bei Ferienwohnungen und -häusern 13,7 Prozent.

Mehr Menschen als sonst legten sich zudem ein Wohnmobil zu. Das Statistische Bundesamt verwies auf Zahlen des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA), wonach Wohnmobile bei den Pkw-Neuzulassungen mit einem Plus von 41,4 Prozent im Jahr 2020 verglichen mit dem Vorjahr den stärksten Zuwachs verzeichneten. An allen Pkw-Neuzulassungen hatten sie demnach einen Anteil von 2,6 Prozent.

Quelle: AFP

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