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Bundesbank: Inflation könnte im November knapp sechs Prozent erreichen

Tankstellenanzeige Mitte Oktober in Deutschland
Copyright AFP Ina FASSBENDER

Die Inflationsrate in Deutschland könnte nach Einschätzung der Bundesbank in diesem Monat knapp sechs Prozent erreichen. Schon im Januar aber dürfte die Teuerung „spürbar zurückgehen“, heißt es im am Montag veröffentlichten Monatsbericht der Zentralbank. Demnach ist die aktuell hohe Inflationsrate auch auf zwei Sondereffekte zurückzuführen: die sehr niedrige Teuerung im Vergleichsmonat November 2020 und die Senkung der Mehrwertsteuer im vergangenen Jahr. 

Der statistische Sondereffekt wirke jetzt umgekehrt und erhöhe die Teuerungsrate um gut ein Viertel Prozentpunkt, erläuterte die Bundesbank. Dieser Effekt entfalle im Dezember und der Mehrwertsteuer-Basiseffekt entfalle im Januar. 

Im Oktober war die Inflationsrate auf 4,6 Prozent gestiegen – nach 4,1 Prozent im September. Weiterer Grund für den starken Anstieg der Verbraucherpreise sind die hohen Energiepreise. Außerdem „scheinen Erzeuger den schon länger anhaltenden Kostendruck vermehrt an die Endkunden weiterzugeben“. 

Die Bundesbank erwartet daher, dass die Gesamtrate in den Monaten nach Januar zwar „nach und nach weiter abnehmen“ dürfte – sie könnte aber „für längere Zeit“ deutlich über drei Prozent bleiben. 

Quelle: AFP

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