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Britischer Stahlkonzern Liberty legt Angebot für Stahlsparte von Thyssenkrupp vor

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Der britische Stahlkonzern Liberty greift nach der Stahlsparte des deutschen Krisenkonzerns Thyssenkrupp. Liberty legte nach eigenen Angaben vom Freitag ein nicht bindendes Übernahmeangebot für den Geschäftsbereich vor und zeigte sich offen für „intensivere“ Gespräche mit Thyssenkrupp. Die Höhe des Übernahmeangebots blieb zunächst offen. Der Aktienkurs von Thyssenkrupp stieg nach der Ankündigung um 16 Prozent.

Arbeitnehmervertreter fordern derweil eine staatliche Beteiligung bei Thyssenkrupp. Dafür war für Freitagvormittag in Düsseldorf eine Kundgebung geplant. Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hatte am Donnerstag einem Staatseinstieg vorerst eine Absage erteilt. Zuvor hatte die „Wirtschaftswoche“ von Gesprächen zwischen dem Unternehmen mit der Bundesregierung über eine Staatsbeteiligung berichtet.

Der Industriekonzern plant zudem, in der Corona-Krise 800 Stellen in seiner Automobilsparte weltweit zu streichen, davon 500 in Deutschland. Die Jobstreichungen sind auch Teil einer Neustrukturierung des Geschäftsbereichs. 

© Agence France-Presse




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