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Behörden auf La Palma ordnen wegen ins Meer strömender Lava Ausgangssperre an

Copyright UME/AFP Luismi Ortiz

Auf der spanischen Kanareninsel La Palma haben die Behörden wegen des seit Wochen anhaltenden Ausbruchs des Vulkans Cumbre Vieja eine Ausgangssperre für rund 3000 Menschen angeordnet. Grund sei die mögliche Freisetzung gesundheitsschädlicher Gase beim Kontakt von ausströmender Lava mit Meerwasser, teilten die Rettungsdienste der Insel am Montag im Onlinedienst Twitter mit. 

Betroffen von der Ausgangssperre waren Bewohner von Städten und Küstendörfern in der Nähe der Stelle, an der die Lava aus dem Cumbre Vieja zuletzt auf das Meer traf. Auf von der spanischen militärischen Notfalleinheit (UME) veröffentlichten Bildern war eine riesige weiße Gaswolke zu sehen, die beim Einströmen der Lava in den Atlantik entstand.

Bewohnern der Hauptstadt Santa Cruz empfahlen die Behörden erstmals, FFP2-Masken zum Schutz vor giftigen Gasen wie Dioxiden und Schwefel zu tragen. 

Der Vulkan war am 19. September zum ersten Mal seit 50 Jahren ausgebrochen. Riesige Lavamengen flossen seitdem in Richtung Meer und zerstörten über 1000 Hektar Land und rund 2600 Gebäude. 

Der anhaltende Vulkanausbruch führte am Montag erneut zu einer Unterbrechung des Flugverkehrs auf der Kanareninsel. Die Fluggesellschaft Binter strich sämtliche Flüge von und nach La Palma. Bereits am Sonntag hatten Touristen auf der Insel wegen Störungen im Flugverkehr auf Fähren auf die Nachbarinsel Teneriffa umsatteln müssen. 

Quelle: AFP

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