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Bayern führt 3G-Regel am Arbeitsplatz und 2G für Veranstaltungen ein

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In Bayern werden angesichts rasant steigender Corona-Zahlen die Eindämmungsmaßnahmen verschärft. Da die sogenannte Krankenhausampel auf Rot gesprungen sei, träten am Dienstag neue Vorgaben in Kraft, teilte das Landesgesundheitsministerium am Montag mit. „Das Gesundheitssystem steht vor der Überlastung“, erklärte ein Ministeriumssprecher. „Wir appellieren an jeden einzelnen Menschen: Tragen Sie dazu bei, dass die Lage nicht weiter eskaliert.“

Ab Dienstag gilt den Angaben zufolge unter anderem die 3G-Regel am Arbeitsplatz. Ungeimpfte und nicht von Corona genesene Mitarbeiter müssen demnach für den Zutritt zu geschlossenen Räumen zweimal pro Woche einen Schnelltest machen, wenn sie während ihrer Arbeit Kontakt zu anderen Menschen haben – „egal ob Kunden, andere Beschäftigte oder sonstige Personen“.

Für viele Bereiche, etwa Sport- und Kulturveranstaltungen, gilt zudem ab Dienstag die 2G-Regel. Ausgenommen sind den Angaben zufolge vorerst die Gastronomie, Beherbergungsunternehmen und körpernahe Dienstleistungen. Hier gelte „3G plus“ – wer nicht geimpft oder genesen ist, muss damit einen PCR-Test vorlegen. Ein Schnelltest reicht nicht mehr aus. 

Der Ministeriumssprecher beschrieb die Lage in Bayern so: „Ein trauriger Inzidenzrekord jagt den nächsten. Die vierte Welle hat neue Höchststände erreicht. Einige Landkreise haben Infektionswerte, die für die dortigen Krankenhäuser eine Patientenflut bedeuten.“

Am Dienstag wird den Angaben zufolge das Landeskabinett über die Lage beraten. Dann sollen auch mögliche weitere Maßnahmen geprüft werden.

Quelle: AFP

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