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Baupreise für Wohngebäude im November um 14 Prozent gestiegen

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Copyright AFP/Archiv John THYS

Die stark gestiegenen Preise für Baumaterialien wie Holz haben die Baupreise für Wohngebäude in die Höhe getrieben. Von November 2020 bis November 2021 stiegen sie um 14,4 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Das war demnach der höchste Anstieg der Baupreise gegenüber einem Vorjahr seit August 1970. 

Die Preise für Rohbauarbeiten stiegen im November im Vorjahresvergleich demnach um 15,7 Prozent – am stärksten die Zimmer- und Holzbauarbeiten. Sie wurden wegen der höheren Nachfrage nach Bauholz im In- und Ausland um 38,9 Prozent teurer, wie das Statistikamt weiter mitteilte. Die Preise für Entwässerungskanalarbeiten stiegen um rund 18 Prozent, für Dachdeckungsarbeiten um rund 17 Prozent und für Klempnerarbeiten um knapp 17 Prozent.

Die Preise für Ausbauarbeiten lagen den Angaben zufolge im Vergleich zum November 2020 um 13,5 Prozent höher. Für Metallbauarbeiten erhöhten sie sich um rund 17 Prozent, Tischlerarbeiten kosteten fast 15 Prozent mehr, und bei Gas-, Wasser- und Entwässerungsanlagen innerhalb von Gebäuden stiegen die Preise um 14,5 Prozent.

Ausgewirkt auf die Entwicklung der Baupreise hat sich auch der Basiseffekt durch die befristete Mehrwertsteuersenkung im zweiten Halbjahr 2020. Ohne diesen Effekt hätte der Preisanstieg rechnerisch aber immer noch 11,6 Prozent betragen. 

Quelle: AFP

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