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Alstom setzt in Frankreich auf Wasserstoffzüge

Der Prototyp eines Wasserstoffzugs in Leipzig
Copyright dpa/AFP/Archiv Peter Endig

Der Zughersteller Alstom will in den kommenden Jahren in Frankreich die ersten Züge mit Wasserstoff-Antrieb auf die Schiene bringen. Erste Testfahrten seien Ende 2023 geplant und „eine kommerzielle Nutzung ab 2025“, sagte der Alstom-Chef für den französischen Markt, Jean-Baptiste Eyméoud, am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP. Das ist zwei Jahre später als ursprünglich von der französischen Regierung geplant.

Bereits 2018 hatte Alstom in Deutschland erste Prototypen für Züge mit einem solchen Brennstoffzellen-Antrieb entwickelt. In der Bundesrepublik gibt es nach Angaben des Konzerns bisher 41 Bestellungen 

Die französische Bahngesellschaft SNCF hat nun zwölf Wasserstoff-Züge bestellt. Sie sollen unter anderem in der Region Grand Est im Grenzgebiet zu Deutschland eingesetzt werden.

Die Brennstoffzelle als Antriebssystem gibt es schon länger in der Autoindustrie. Dabei wird üblicherweise Wasserstoff eingesetzt, der mit Sauerstoff zu Wasser reagiert, wobei Elektrizität erzeugt wird. Übrig bleibt als Abgas nur Wasserdampf. Damit gilt Wasserstoff als umweltfreundliche Alternative zum Diesel.

Die in Frankreich geplanten Züge sollen laut Alstom einen Hybridantrieb haben: Sie können alleine auf Wasserstoff-Basis laufen, aber auch per Oberleitung elektrifiziert werden. 

Quelle: AFP

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