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41-jähriger Berliner unter Mord- und Kannibalismusverdacht festgenommen

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Nach dem Fund menschlicher Knochen haben Berliner Ermittler einen 41-jährigen Mann unter Mord- und Kannibalismusverdacht festgenommen. Gemeinsam mit der Mordkommission werde „mit Hochdruck zur Aufklärung eines Sexualmords mit dem Verdacht eines kannibalistischen Hintergrunds“ ermittelt, erklärte die Staatsanwaltschaft am Freitag. Der Mann war am Mittwoch festgenommen worden, am Donnerstag erließ ein Ermittlungsrichter einen Haftbefehl wegen Sexualmords aus niedrigen Beweggründen.

Neben der Spurenlage in der Wohnung wurde laut Oberstaatsanwalt Martin Steltner „ein skelettiertes Leichenteil gefunden“, wie er am Freitag in Berlin sagte. Der Verdächtige äußerte sich demnach bisher nicht zu den Vorwürfen.

Das Opfer des Manns soll ein 44-Jähriger sein, der Anfang September seine seine Wohnung im Stadtteil Lichtenberg verlassen hatte und spurlos verschwand. Die Polizei veröffentlichte ein Foto des Manns und bat die Öffentlichkeit um Mithilfe, jedoch ohne Erfolg.

Am 8. November fanden Spaziergänger dann in Berlin-Pankow Knochen, die sich als menschliche Überreste herausstellten. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ergab, dass es sich um die Knochen des Vermissten handelte.

Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft, bei der auch Spürhunde zum Einsatz kamen, führten zu dem 41-jährigen Tatverdächtigen. Dieser wurde am Mittwoch in seiner Wohnung festgenommen.

© Agence France-Presse




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